Mike Keilbach stellt Menschen dar, die allein- einsam in ihren Tun-
oder in einer drängenden Enge in scheinbarer Beziehung zueinander
stehen, wie zufällig eingefangen im Raum des Bildes.
Die Menschen seiner bilder sind in- und zueinander verschlungen
in dynamischer Bewegung, oder sie geben sich versunken ihren Gefühlen
hin, nehmen aber doch keinen Kontakt zueinander auf.
Die bilder spiegeln die Welt junger Menschen in unserer Gesellschaft,
die in drangvoller Enge nach ihren Platz und dem Ausdruck ihrer
Persönlichkeit suchen, in der Gefahr aus dieser Gesellschaft
- dem Bild – zu fallen oder darin fragmentiert zu werden.
In jüngster Zeit summiert er das Individuum, in seiner Malerei,
zu nächtlichen anonymen Großstadterlebnissen zusammen.